Schnaittach Kiefernzapfen

Schnaittach Kiefernzapfen, 2014

Über/About IDBDL

Da der jüdische Glaube die Störung eines Grabs verbietet, können alte jüdische Friedhöfe erstaunlich alt sein. Ihr Dasein ist ein Zeugnis der Gemeinden, die einmal ein integrierter Bestandteil des Gewebes von der grösseren umgebenden Gesellschaft und der langjährigen jüdischen Präsenz in Europa waren. Wir, die diese Sammlung anfangen, sind weder Historiker noch Theologen. Unser Ziel ist es nicht eine Religion zu fördern. Wir möchten lediglich die ausserordentliche Schönheit alter jüdischer Friedhöfe zeigen, vielleicht ein bissel jüdische Kultur mitteilen und, mit der Hilfe von echten Experten, an die Menschlichkeit der dort Begrabenden erinnern.

Ihre Epitaphe erzählen immer wieder von Leben, die mit Liebe geführt und der Güte und Nächstenliebe gewidmet waren; von unvergesslichen Eltern, geliebten Geschwistern und zu früh gestorbenen Kindern. Angesichts fast täglicher Ereignisse, die in unserer geteilten und gefährlichen Gegenwart stattfinden, ist es leider immer noch notwendig diesen letzten Punkt zu unterstreichen: wir sollen die Menschlichkeit in einander erkennen.

Ihre Seele sei eingebunden in das Bündel des Lebens!

Because Jewish belief forbids the disturbance of a grave, old Jewish cemeteries can be astonishingly old. They bear witness to the communities, that were once an integral part of the fabric of the larger surrounding society and to the very long-standing presence of Jews in Europe. We who begin this collection are neither historians nor experts in theology. Our aim is not to promote religious belief. Our wish is to show the uncommon beauty of old Jewish cemeteries, to share a bit of Jewish culture and, with the help of those who know far more than we do, to remember the individuals buried there.

Their epitaphs tell over and over of lives that were led with love and with dedication to the welfare of others, of unforgettable parents, beloved siblings, and children, who died too soon. In light of the almost daily events, that happen in our divisive and dangerous world, it’s unfortunately still necessary to emphasize this last point: we should recognize the humanity in each other.

May their souls be bound in the bonds of life!

Helen Brandshaft

Anuschka Tomat